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Polyvagal Theorie (2. Teil)


Im ersten Teil haben wir bereits einige Fakten über die Polyvagal-Theorie kennengelernt.



Warum ist diese Theorie eine wichtige Entdeckung?


Laut Bessel van der Kork, Professor für Psychiatrie an der Boston University School of Medicine, ist die Polyvagal-Theorie eine Studie über die Biologie von Sicherheit und Gefahr, die auf der subtilen Interaktion unserer eigenen viszeralen Erfahrungen mit unserem eigenen Körper beruht.

Mit anderen Worten: sie erklärt, warum ein beruhigendes, "freundliches" Gesicht oder ein ruhiger Tonfall unsere Gefühle verändern können. Und wie das Gegenteil davon Widerstand, "Kampf" oder völliges Erstarren in unserem Körper erzeugt.


Diese Theorie hilft uns, unsere Beziehungen zu Anderen wiederherzustellen und unsere Traumata aus der Kindheit und im Erwachsenenalter zu verstehen.

In der Regel tritt ein Problem auf, wenn unsere neuronale Wahrnehmung durch verschiedene Einflüsse "gestört" ist und ihre Aufgabe nicht mehr perfekt erfüllen kann. Dies kann auf Traumata in der Kindheit beruhen, wie z. B. wenn jemand früher von einem misshandelnden Familienmitglied schikaniert oder ständig gedemütigt worden ist, und später eine Gefahr wahrnimmt, selbst, wenn diese nicht mehr vorhanden ist.


(Mehrere meiner Schüler haben sich gewundert, wie sich Schimpfworte aus der Kindheit wie "Halt den Mund", "Misch dich nicht ein, du bist noch ein Kind" oder Bemerkungen zu ihrer Gesangsstimme negativ auf ihren späteren Selbstausdruck ausgewirkt haben).

Aus sängerischer Sicht fällt der Stress von Konzertsituationen oder das Auftreten vor ein Publikum natürlich in diesen Bereich des Nervensystems.




Wie können wir unseren Vagusnerv unterstützen, damit er optimal arbeitet?


Die Erhöhung des Vagustonus kann nicht genug betont werden. Das Nervensystem des heutigen Menschen ist in der Regel überstimuliert und speichert ungelöste Traumata und ungelöste Stresssituationen in unserem Körper. All diese Auswirkungen werden erst später merkbar, bei verschiedenen Krankheiten oder nach schlaflosen Nächten, wenn das ordnungsgemäße Funktionieren unseres Körpers deshalb in Frage gestellt wird.

Körperliche Erfahrungen und die "Neuverdrahtung" des Vagusnervs in einer sicheren Umgebung können die Art und Weise, wie wir mit uns selbst und Anderen umgehen, grundlegend verändern.





Im nächsten Beitrag werden wir auf die Bedeutung der Körperhaltung eingehen.




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