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Die Atmung: der Schlüssel zu einem besseren Leben (1. Teil)


Wie funktioniert unsere Atmung heutzutage?


Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass die Mehrheit der Menschen oberflächlich und mit unzureichender Muskelanstrengung atmet. Dies birgt das Potenzial für eine ganze Reihe von Gesundheitsproblemen, an die wir vielleicht gar nicht denken.



Anatomische Grundlagen


Schauen wir uns zunächst an, welche Organe an unserer Atmung beteiligt sind und was sie tun.


Obere Atemwege:




Die Nasenhöhle filtert, erwärmt und befeuchtet die Luft.

Die Nasennebenhöhlen (Wangen, Stirnhöhlen, Keilbeinhöhle, Faserzellen) dienen der Erwärmung der Luft, reduzieren das Gewicht des Schädels und fungieren als Resonanzraum.

Der Rachen verbindet die Nasen- und Mundhöhle und trennt die Luft- von der Speiseröhre.


Untere Atemwege:


Die Stimmbänder liegen im Kehlkopf und bilden das Hauptzentrum der Tonerzeugung.

Die Luftröhre gewährleistet den Luftstrom zur und von der Lunge während des Atmens. Beim Einatmen reinigt, erwärmt und befeuchtet sie die eingeatmete Luft.

Die Bronchien leiten die Luft in die Lungen.

In der Lunge findet der Austausch der Atemgase statt.




Der Zwerchfellmuskel hilft dabei, Luft in die Lunge zu ziehen. Zusammen mit den Zwischenrippenmuskeln sorgt er dafür, dass wir gut atmen können.

Der Beckenbodenmuskel spielt ebenfalls eine Rolle bei der Atmung. Er passt sich an, um Platz für die sich bewegenden inneren Organe zu schaffen.

Die Zusammenarbeit dieser Muskeln ist entscheidend für eine richtige Atmung. Wie bereits erwähnt, ist es äußerst wichtig zu betonen, dass wir in Systemen denken sollten.



Was kann Probleme mit unserer Atmung verursachen?


Als Kind, sofern du nicht mit einem körperlichen Problem geboren wurdest, warst du in vollkommener Harmonie mit deinem Körper, weshalb deine Atmung von selbst korrekt funktionierte.

Es ist interessant, eine bekannte klassische Szene zu betrachten: ein weinendes Baby, das sein Zwerchfell nutzt und seinen Mund öffnet, um zu schreien. Es kann stundenlang in verschiedenen Frequenzen wimmern, ohne heiser zu werden oder seine Stimme zu ermüden. Diese Grundlinie erlaubt uns, zu vergleichen, wie weit wir uns heute von diesem Ideal entfernt haben.



Welche Faktoren wirken sich auf unsere Atmung aus?


Wie ich in meinem Blog über Körperhaltung (HIER und HIER) schon mehrfach betont habe, ist das Problem nicht immer dort, wo die Ursache liegt. Es sind die unverarbeiteten Auswirkungen aus unserer Kindheit, die alle in einem Körper vorhanden sein können, der nicht optimal funktioniert.


Ich möchte auf ein wichtiges Problem aufmerksam machen, das viele Menschen betrifft: die falsche Position des Zwerchfells und des Beckenbodenmuskels. Viele Frauen versuchen, ihr Gesäß anzuheben, um es schöner aussehen zu lassen. Diese unnatürliche Haltung führt dazu, dass die Muskeln nicht mehr richtig ausgerichtet sind, was zu unangenehmen Spannungen führen kann.



Im nächsten Beitrag werden wir auf die Bedeutung der Körperhaltung eingehen.



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